Bat For Lashes — What’s a Girl To Do: Was machen die Tiere, wenn das Licht im Wald ausgeht? BMX-Rad fahren mit Bat For Lashes natürlich.
The Thing ist ein vierteljährlich erscheinendes Ding. Das erste Ding ist von Miranda July und kommt im August.
Katoptronophilie: Werde daran arbeiten, dieses Wort in meinen aktiven Sprachgebrauch zu übernehmen. “Spiegelfetisch” wäre die Übersetzung, aber das ja langweilig.
Blondierte Korkenzieherlocken umspielten das gedrungene Gesicht der Maklerin. Ein aufdringlicher Duft eilte ihr voraus und benebelte mich schon bevor sie mir mit ihrer French-Nails-Klaue die Hand schüttelte.
Ooooh, diese Synthesizer-Miniaturen aus Pappe sind ja sooo süß! Will haben! (Wiedergefunden in E.’s Favoriten.)
Hier hat ein neues Café släsch Modegeschäft eröffnet. Und rate mal, wie es heisst. “Klamottensen”. UGH! Sind wir in Berlin oder was?
Komische Idee, so ein Persilschein. Und wenn John Doe dann auf einmal doch den Drang verspürt seine Vielfliegermeilen mit einem Symbol des westlichen Kapitalismus kollidieren zu lassen?
Michel Gondry — The Making Of Star Guitar. Erst wird auf Papier eine Ligatur skizziert, dann werden die Beats in Form von Gabeln, Orangen und anderem Hausrat auf der Strasse verteilt.
Death Proof: Belegt mit einer Patina aus Kratzern, Bildaussetzern und einer holperigen Tonspur. 80% der Zeit sieht man einigen hübschen Frauen beim Plaudern, Feiern und Autofahren zu. In der Mitte des Films und am Ende kommt Stuntman Mike mit seinem Auto vorbei und lässt es krachen.
Handlung ist eher nebensächlich, Tarantino ging es darum, Atmosphäre zu schaffen, das Publikum in ein Exploitation-Kino der 70er zu versetzen. Und das gelingt. Ich war beinahe irritiert von den anachronistisch anmutenden modernen Autos und der SMS-Romanze.
Oh, und Rosario Dawson ist süß.
Ein Musikvideo gemacht von und für Videonerds: zZz — Grip. Besonders mag ich den handgemalten Fortschrittsbalken. Und die Musik stampft auch schön stoisch.
Für Frau B.: Farbenprächtiges polnisches Grafikdesign von Roman Cieslewicz aus den 70ern und 80ern.
Dirk von Lowzow, Sänger von Tocotronic, im Interview mit der taz:
Nicht arbeiten zu müssen, das ist natürliche die schönste Utopie. Die verfechten wir und finden sie auch als philosophische Idee total wichtig. Es ist in Vergessenheit geraten, dass es einmal eine künstlerische Strategie gab, nichts zu tun.
Nicht ein Film über irgendwelche Nerds. Hier geht es um die Alpha-Nerds, die besten Donkey Kong-Spieler in der Geschichte der Menschheit. King of Kong.
Hier, der Kleine versucht bei Zero G nach Popcorn zu hapsen. Sieht schwerelos aus, aber was Thecobrasnake macht ist sicher nicht leicht. Sogar der pissende Party-Hipster wirkt nicht banal sondern macht mit seinem Strahl Kunst am Bau.