Vincent Gallo kommt aus dem Knast, muss mal ganz dringend Pipi und entführt aus Verzweiflung, und weil er seinen Eltern den erfolgreichen Sohn mitsamt Ehefrau vorspielen möchte, Tanzschülerin Christina Ricci. Christina verknallt sich in ihren Entführer, nicht wegen Stockholm-Syndrom oder so, sondern weil sie eine verletzte Seele sieht, die sie gerne gesundstreicheln möchte.
Irgendwie sind alle Leute in Buffalo ‘66 etwas fucked up: die Eltern interessieren sich kein iota für ihren Sohn, Christina lässt sich einfach so entführen und Vincent ist ein gequälter kleiner Junge, den seine Wut von innen her auffrisst. Alle legen auf ihre Weise einen Eskapismus an den Tag, um nicht zu viel über ihr Leben nachdenken zu müssen.